Über das Projekt

IMG_0382„Ambassadors in Sneakers – Oder: Diplomatie in Turnschuhen“ ist ein Projekt für Schüler/innen, Lehrende und Studierende aus Deutschland und den USA. Es geht in Dauer und Ziel weit über die üblichen Schüleraustauschreisen hinaus. Im Rahmen eines intensiv vor- und nachbereiteten Projekts kommen Lernende und Lehrende aus beiden Ländern miteinander in Kontakt. Die Schulpartnerschaften werden in Deutschland von Studierenden aus den USA begleitet, in den USA von Studierenden aus Deutschland.

Das Projekt besteht aus drei Phasen mit je drei  Bausteinen:

  1. Warm-Up: Interkulturelle Trainings für Schüler/innen, Lehrende und Studierende zur Vorbereitung themenorientierter Begegnungen in den USA und in Deutschland. Dazu erste Begegnungen in einem virtuellen Klassenzimmer, intensive Betreuung durch Studierende aus dem jeweils anderen Land
  2. The Big Adventure: Reale Begegnungen der beteiligten Schulklassen, die sich gegenseitig in jedem der beiden Länder einmal für zwei Wochen besuchen und dabei in Gastfamilien leben. Gemeinsam wird in dieser Zeit zur Schule gegangen, Sport getrieben, Spaß gehabt und an einem gemeinsamen Projekt gearbeitet
  3. Reflection: Nachbereitung der Begegnungen mit Schüler/innen und Studierenden, weitere Begegnungen im virtuellen Klassenzimmer sowie Unterstützung bei der nachhaltigen Förderung interkulturellen bzw. globalen Lernens an den beteiligten Schulen und in deren Umfeld.

Ziele dieses Schulpartnerschaftsprojekts sind:

  1. Schulen, die einen mittleren Bildungsabschluss anbieten, sollen mit diesem Projekt angesprochen und gefördert werden. Unser Fokus liegt dabei insbesondere im ländlichen Raum und explizit nicht bei Klassen mit ohnehin schon starker Fremdsprachenförderung. (Siehe auch: Zukunftskonferenz Jugendmobilität, Jugendstiftung Baden-Württemberg im Juli 2013).
  2. Die interkulturellen Kommunikationsfähigkeiten von Schüler/innen und Studierenden werden durch dieses Projekt intensiv gefördert – im Hinblick auf die USA bzw. Deutschland und darüber hinaus („diversity training“).
  3. Die Relevanz von Deutsch als Fremdsprache (auf amerikanischer Seite) und von Englisch als globaler lingua franca (auf deutscher Seite) wird konkret erfahren.
  4. Die Bedeutung einer von jungen Menschen getragenen citizen diplomacy wird ins Bewusstsein von Lehrenden und Lernenden gerückt. (Was genau das bedeutet, kann man gut nachlesen auf Discover Diplomacy.)
  5. Die Auseinandersetzung mit konkreten Schwerpunktthemen führt zu einer Vertiefung der Kenntnisse über relevante deutsche und amerikanische Perspektiven; jede Projektphase soll mit einem gemeinsamen Produkt oder Event abgeschlossen werden.